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Gedanken zur Arbeit

Die Arbeit am Stein ist ein langwieriger und interessanter Prozess und immer wieder aufs Neue eine Herausforderung.

 

Ich arbeite gern mit unregelmäßig gebrochenen Sandsteinstücken oder auch mit Altmaterial.

Alte Steine haben für mich den besonderen Reiz, sie durch eine neue Form oder Figur wieder zu „beleben“, und manchmal auch noch alte Flächen oder Strukturen sichtbar zu lassen.

 

Die „un“förmigen Steine regen meine Fantasie besonders an. Oft sehe ich die neue Form schon in dem Stein und beginne zu arbeiten. Durch das Abschlagen des Steins, entstehen wieder neue Formen und Ideen, die mich gleichermaßen inspirieren und motivieren, für das Spiel mit Formen und Strukturen, Höhen und Tiefen, mit Harmonischem und Gegensätzlichem, so wie im Leben. Das Arbeiten am Stein ist für mich eine Art Meditation.

 

Diese Arbeit ist etwas so Großartiges – ich setze mich mit den verschiedensten Themen auseinander, habe eine Idee, eine Vorstellung, eine Vision oder ein Gefühl. Dann beginne ich zu arbeiten, fertige Skizzen und Zeichnungen an, suche einen Stein aus und bearbeite ihn.

Ich schlage Stück für Stück vom harten Stein ab und höre erst auf, wenn es geschafft ist, die Skulptur mit der Vorstellung übereinstimmt, möglicherweise inzwischen auch in abgewandelter Form. Schließlich kommen ständig neue Einflüsse dazu.

 

Die fertige Skulptur – ein Werk – ein Stück Leben – ein Stück Lebensweg.

 

Der Weg zum Stein  

  • 1965 in Dohna geboren
  • Schulabschluß 1982 in Dresden
  • Berufsausbildung zum Zootechniker 1982 - 1984
  • bis 1988 Arbeit in der Landwirtschaft
  • Tätigkeit als Gärtner bis 1991
  • 1991 Ausbildung zum Landschaftsgärtner
  • 1994 Meisterabschluß Garten- und Landschaftsbau
  • bis 1997 Arbeit im Garten- und Landschaftsbau
  • danach Tätigkeit in der Berufsausbildung
  • berufliche Neuorientierung - ein Neuanfang ganz dem STEIN gewidmet
  • seit 2005 als Bildhauer tätig